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Wohnen und Kindergarten

Dietikon

Die Wohnhäuser mit Kindergarten Guggenbühl in Dietikon für die Genossenschaft GBL zeichnen sich durch ihre durchgehende kubische Differenzierung und ihr nuanciertes Farbkonzept aus.

Die Situierung und Ausrichtung der Bauten orientiert sich an der bestehenden Quartierstruktur und schafft dadurch verwandte Aussenräume. Die Volumetrie der Gebäude ist aus der inneren Organisation und den Attikavorschriften heraus entwickelt. Das Attikageschoss ist dabei nicht als aufgesetztes Geschoss sondern über die dreigeschossigen Fassadenflächen als ein Teil des ganzen Hauses wahrnehmbar. Durch die architektonische Erscheinung mit verputzten Fassaden wie auch bezüglich der vollmetrischen Gliederung fügen sich die beiden Bauten in den Kontext des Quartiers ein.

Bauherrschaft
Gemeinnützige Baugenossenschaft Limmattal (GBL)

Bauherrenberatung
Dieter Hanhart, WohnBauBüro AG

Zeitrahmen
2009 – 2016

Auftrag
Selektiver Projektwettbewerb 2009, 1. Preis

Architekt
Eglin Schweizer Architekten AG

Planerteam
MWV Bauingenieure AG, Baden
Leimgruber Fischer Schaub AG, Ennetbaden
P. Keller + Partner AG, Baden
Steigmeier Akustik + Bauphysik GmbH, Baden
Steinmann Landschaftsarchitekt, Winterthur

Fotograf
Thomas Aus der Au
Eglin Schweizer Architekten AG

Gebäudevolumen SIA 416
8‘246 m3

Geschossfläche SIA 416
2‘465 m2

Grundstücksfläche
2‘667 m2

Standort
Guggenbühlstrasse 22+24, 8953 Dietikon

Presse
Swiss Architects, Bau der Woche
Aargauer Zeitung

Durch die differenziert ausgebildeten Volumetrien werden die Baukörper in einer dem Quartier angemessenen Massstäblichkeit wahrgenommen. Die fein nuancierten Abstufungen im Grün der Fassade unterstützen den kubischen Gesamteindruck.

Erdgeschoss
Im westlichen Gebäude befinden sich zwei erdgeschossige 4,5 Zimmer Wohnungen, im östlichen ist der Doppelkindergarten übersichtlich in drei Flügeln organisiert.

 

Grundriss 1. Obergeschoss
Die Wohnungen im Erd- und Obergeschoss sind so konzipiert, dass der Eingangs-, Wohn-, Ess- und Küchenbereich als Raumkontinuum – zwischen Zimmer und Nebenräumen – wahrgenommen wird.

Situation

Modell Wettbewerb 1:500

Jede Wohnung ist mindestens dreiseitig belichtet und ermöglicht den Bewohnern Sichtbezug zum Stadtzentrum und zur begrünten Umgebung.

Die in den Wohnungen unterschiedlich angeordneten Zimmer sind unter anderem auch als Arbeitsräume, Lese- oder Esszimmer nutzbar und erhöhen dadurch die Nutzungsvariabilität der Wohnungen.

Diagonale Sichtbezüge unterstützen die Grosszügigkeit in den Wohnungen.

Erschliessung mit Sichtbeton und Metallbauarbeiten.


Grundriss Attikageschoss
In den Attikawohnungen bilden die Wohn- Ess- und Schlafräume ein offenes Raumkontinuum. Durch eine Schiebetüre kann der Schlafraum abgetrennt werden. Grosse Terrassenbereiche bieten eine weite Aussicht ins Limmattal.

Der Doppelkindergarten ist übersichtlich in drei Flügeln organisiert. Eine grosszügige und transparente Erschliessungszone führt vom gedeckten Eingangsbereich über den Infrastrukturbereich und die Garderoben in den Garten. Die Erschliessungszone dient auch als Raum für gemeinsame Aktivitäten oder als Spiel- und Aufenthaltsraum.

Die gut proportionierten Klassenzimmer sowie die über direkte Türen erschlossenen Gruppenräume ermöglichen den Kindern und Lehrpersonen eine abwechslungsreiche Nutzung der Räume.

Arbeitsmodell KIndergarten

Die bestehenden Pavillonbauten aus den 50er Jahren waren am Ende Ihrer Lebensdauer. Sie wurden rückgebaut.

Einweihungsfest

Neue Aufenthaltsqualitäten laden zum Verweilen ein und verbinden durch ihre offene Gestaltung die neuen Wohngebäude aussenräumlich und städtebaulich mit ihrer Umgebung.

Mittels eines vertikalen Besenstrichs erhält die Oberfläche des mineralischen Dickschichtputzes auf Minerallwollplatten zusätzlich Struktur. Tief ausgebildete und farblich abgesetzte Putzfaschen rahmen die grosszügigen Fenster und Loggien.