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Einfamilienhaus Breitistrass

Marthalen

Angrenzend an das Landwirtschaftsgebiet steht das Einfamilienhaus am Rand einer Neubauzone, welche eine eingeschossige Bauweise mit vorstehendem Satteldach vorschreibt. 

Das bestimmende Charakteristikum zur Lage des Einfamilienhauses ist vor allem die Weite der Landschaft. Durch die beiden versetzten Gebäudeflügel mit Satteldach, je einer für Wohnen und Schlafen bestimmt, werden gefasste Vorbereiche gebildet, die das Haus im Landschaftsraum verankern und Halt verleihen. Durch die Eingeschossigkeit ist im Innern die volle Höhe des Daches durchgehend erlebbar.

Bauherrschaft
Privat

Zeitrahmen
2007 – 2009

Auftrag
Direktauftrag

Architekt
Eglin Schweizer Architekten AG

Planerteam
Wüst Partner Bauingenieure
Wittwer Krebs HLKS Ingenieure
Pfister + Gloor Elektroplanung

Fotograf
Thomas aus der Au
Eglin Schweizer Architekten AG

Gebäudevolumen SIA 416
1’340 m3

Geschossfläche SIA 416
240 m2

Standort
Breitistrass 21, 8460 Marthalen

Zwei eingeschriebene Aussenräume, der Eingangsbereich und der gedeckte Gartensitzplatz, markieren die Schnittstellen der aneinander geschobenen Volumen.

Die Wohnräume und Zimmer des Hauses liegen alle auf einem Geschoss; das Programm ist auf zwei Gebäudeteile aufgeteilt, den Wohn- und Zimmerflügel. Der mäandrierende Gangbereich erzeugt ein Raumkontinuum, an welches sich die einzelnen Zimmer anschliessen.

Die sandgestrahlte Betonhülle und die bronzefarbenen Fensterflügel verleihen dem Haus eine solide Präsenz.

Modellstudien

Das innenräumliche Konzept des neuen Einfamilienhauses steht im Gegensatz zu der für diese Zone typischen Bauweise mit ausgebauten Dach- und Untergeschossen mit schlecht nutzbaren Zimmern mit Dachschrägen und düsteren Räumen im Keller.

Das grosszügige Raumgefühl wird unterstützt durch indirekten Lichteinfall von oben.

Grossformatige quadratische Schiebefenster mit freiem Blick in die Landschaft sowie zahlreiche Durchblicke und Querbeziehungen innerhalb des Hauses unterstützen die grosszügige Wirkung im Innenraum.

Der Innenraum ist bis unters Dach erlebbar und ermöglicht dadurch eine spannende Raumfolge zwischen Wohn- und Zimmerflügel. Ein grüngraues Fensterband verbindet die beiden Flügel optisch miteinander.

Die über dem Schrankmöbel liegenden abgeschrägten Seitenwände beim Sitzplatz- und Gangbereich folgen den eingeschrieben Volumen und unterstützen die räumliche Kontinuität.

Ein durchgehendes Lichtband entlang des Schrankmöbels im Gangbereich bindet die bei- den Gebäudeteile zusätzlich zusammen, während gleichzeitig die Höhe und Komplexität des Innen- raumes betont wird.